Die private Krankenversicherung

26. März 2008 – 20:18

Oft sitzt man beim Arzt und hat den Eindruck, dass privat versicherte Patienten bevorzugt behandelt werden. Leider ist dieser Eindruck auch meistens kein falscher. Die Ärzte können die privat Versicherten besser abrechnen, da sie keinem Leistungskatalog unterliegen. Somit kann der Arzt für die gleiche Behandlung eine höhere Vergütung bekommen. Leider kann sich nicht jeder privat Krankenversichern, sollte Ihr Bruttogehalt über der aktuellen Beitragsbemessungsgrenze von derzeit 47.250 Euro Brutto Jahresverdienst liegen, haben Sie freie Wahl zwischen gesetzlicher und privater Krankenversicherung.
Die gesetzliche Krankenversicherung bietet Ihnen je nach Tarif zahlreiche Vorteile wie kostenfreie Medikamente, keine Praxisgebühren, Behandlung vom Chefarzt, Einzelzimmer im Krankenhaus, Bezahlung von Brillen und Zahnbehandlungen.
Der Beitrag richtet sich nach dem Versicherungsnehmer. Er wird in Abhängigkeit von Alter, Gesundheitszustand, Geschlecht und Tarifoption festgelegt und beträt maximal knapp über 500 Euro. Besonders für junge allein stehende Männer bietet die Krankenversicherung eine optimale Alternative zur gesetzlichen. Allerdings sollte am beachten, dass man später mit höheren Beiträge rechnen muss und die Kinder zusätzlich versichert werden, was wieder Kosten mit sich bringt
Ist man einmal in der privaten Krankenversicherung drin, kann man nicht mehr in die private Wechseln, mit Ausnahme man ist Arbeitslosengeld II Empfänger..
Bevor Sie sich jedoch festlegen könnte ein Tarifvergleich PKV Ihnen schnell und kostenlos einen Überblick über die fast 50 privaten Krankenversicherungen geben. Vor einem Wechsel ist solch eine Beratung unerlässlich. Beim Vergleichen sollten Sie auf jeden Fall darauf achten, dass Sie keine bisherigen Leistungen weglassen, sonst könnte es zu bösen Überraschungen kommen.